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Yogakurse und Yoga-Workshops

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YOGA WORKSHOPS 2026

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Samstag, 21.03.2026

13 - 19 Uhr

"Lakshya Bodha - Awareness of the goal"

Judith Binder​

Kosten: 40.-

Anmeldung: info@trotula.at

Ort: Klanbäckerei 

Achsenaugasse 17

2340 Mödling

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​Vergangene Veranstaltungen:

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Samstag, 24.01.2026

13 - 19 Uhr

„Raga und Dvesha - Anziehung und Abstoßung"

Judith und Isis Binder

Kosten: 40.-

Anmeldung: info@trotula.at

 

YOGAKLASSEN Montags in der Praxis „Die Windrose" Josefstädterstrasse 20/17

18.30 - 20.00

derzeit findet kein laufender Kurs statt

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Yoga Workshop „Lakshya Bodha - Awareness of the goal"

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Lakshya bedeutet das, was angestrebt wird, etwas Wertvolles, der Gegenstand der Meditation, das Ziel.

Bodha bedeutet Gedanken, bildhafte Gedanken, aber auch Erwachen.

In allem, was wir tun, was wir anstreben, sollen wir uns über den Sinn und Zweck bewusst sein – das trifft auf weltliche Dinge genauso zu wie auf unsere spirituelle Praxis.

Die englische Formulierung „awareness of the goal“ ist besonders treffend:

Welches Ziel steht mir vor Augen, wenn ich meditiere? Wenn ich Yoga übe? Wenn ich meinen Alltag organisiere, erledige und Pläne schmiede?

Wir wollen uns mit diesem Thema gemeinsam beschäftigen und so mehr Klarheit, mehr Kraft in unser Leben, in unsere Aktivitäten bringen – mache ich Yoga nur, um gesund zu bleiben, meinen Körper zu kräftigen?

Oder ist mir bewusst, dass Yoga ein spiritueller Weg zur höchsten Erkenntnis ist? Ein Weg, der mir ungeahnte Stärke für die Wechselfälle des Lebens bringt? Erkenntnisse und Zuversicht, wenn alles andere wegbricht?

Lakshya Bodha, das Zielbewusstsein, bringt mir natürlich in jeder Lebenslage mehr Erfolg und Optimismus.

An diesem Nachmittag werden wir nach einer sanften Yogaeinheit Beispiele aus unserem täglichen Leben anschauen und uns dann dem Fokus zuwenden, den unser spirituelles Tun hat. Was für ein Vorbild haben wir? Welchen Aspekt der höheren Natur fühlen wir uns zugehörig? Ist es die Liebe, die Weisheit? Der Mut, die Durchsetzungskraft? Oder die Fähigkeit, andere zu leiten, zu lehren?

In Indien sind diese Qualitäten als Gottheiten dargestellt, zum Beispiel als Sarasvati, die Göttin der Künste und Wissenschaften, als Lakshmi, der Göttin der Schönheit und Fülle.

Oder als Vishnu, der Gott des Erhaltens und Beschützens.

Alle diese Aspekte sind IN uns vorhanden. In diesem Leben mag einer davon besonders hervortreten und es lohnt sich, ihn geistig zu stärken.

Zwei Zitate meiner spirituellen Lehrerin:

"Let us always remember why we came into this world"

"May we live with awareness and may we attain the goal in this lifetime"

Mata Amritanandamyi

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Mitzubringen: Yoga Kleidung, Papier und Malstifte, Nüsse oder gesunder Snack für die Pause, am Ende gibt es eine Suppe. Nach der Anmeldung kommt ein einführendes Mail, welches bereits Teil des Workshops ist und einen raschen Einstieg in das Thema ermöglicht. 

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​Über meinen Yogaunterricht

​​​In meinen Yogakursen liegt der Fokus auf Körperübungen, Atmung, Entspannung und Erkenntnis. Es ist dies eine Kombination von Hatha und Jnana Yoga. Hatha Yoga verbessert die Kontrolle über unseren Körper und Geist, Jnana Yoga ist der Weg der Weisheit und Erkenntnis.

Die Körperübungen werden langsam und im Atemrhythmus durchgeführt, der Geist wird ruhig. Atemübungen, Mudras und Chants vervollständigen den Unterricht.

Wir beginnen und beenden die Stunde mit Shantimantras aus dem Sanskrit:

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Om asato ma sat gamaya

Tamaso ma jyotir gamaya

Mrytor mamritam gamaya

Om shanti shanti shanti

Führe uns von der Unwahrheit zur Wahrheit

Von der Dunkelheit ins Licht

Vom Tod in die Unsterblichkeit

Om Friede Friede Friede

 

Om lokah samastah sukino bhavantu

Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein und Frieden finden

 

Wir beenden die Yogaeinheit mit dem Mahamrityunjaya Mantra, das große, den Tod besiegende Mantra:

Om tryambakam yajamhe

Sugandhim pushti vardhanam

Urvarukamiva bhandanam

Mrytor mukshiya maamritat

Om shanti shanti shantii

Wir verehren die Höchste Kosmische Wirklichkeit, die überallhin ausstrahlt und das Wohlergehen aller Wesen bewirkt. Möge diese Höchste Wirklichkeit uns innerlich reifen lassen, sodass wir die Höchste Unsterblichkeit erfahren.

Om Friede Friede Friede

 

Om sri gurubyo namah hari om

Mein Gruß an die verehrungswürdigen Lehrer dieser Yogalehre

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​Inhalte der Vergangenen Workshops:

Samstag 24.1.2026

"Raga und Dvesha"

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Raga wird oft mit einer melodischen Phrase in der indischen Musik assoziiert und kann auch mit „Färbung" übersetzt werden, im Sinne einer Beeinflussung der seelischen Stimmung.

Die positive, wünschenswerte Beeinflussung führt bald zu einem Wunsch, einem Verlangen nach mehr - und wenn wir nicht sehr achtsam sind, entsteht eine Verhaftung, die nicht mehr freudvoll ist.

Gegenüber Menschen, Dingen oder Umständen, die uns von dem gewünschten Zustand abhalten, entwickeln wir eine Abneigung, genannt Dvesha - und das ist eine der fünf Ursachen für Leid.

Zwischen Raga und Dvesha oszilliert die Menschheit hin und her - leidenschaftliches Begehren und leidenschaftliches Abstoßen - oft wird das sogar als Zeichen von Lebendigkeit gesehen - welch ein Irrtum!

Ein friedvoller Mensch lernt, diese Ragas sehr bewußt zu spüren und keine Verhaftung zu entwickeln. Und so wirkt man auf die Umgebung heilsam und ausgleichend.

Yoga Asanas, im Atemrhythmus durchgeführt, sind ein Weg zur Ausgeglichenheit und beeinflussen unser Gemüt positiv. Nach einer Einführungsrunde üben wir eine Stunde sanftes Yoga, danach folgt eine kleine Pause und anschließend widmen wir uns dem Thema und schärfen unser Bewusstsein für die Rolle der Ragas und Dveshas in unserem Leben.

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Samstag 5.7.2025

"Spirituelle Entwicklung im Alltag"

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Gemäß den Weisheitsschriften des Yoga haben wir alle in diesem Leben eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen und bestimmte Lektionen zu lernen.

Wie erkennen wir aber, was für uns richtig und was falsch ist? Welche Gesetzmäßigkeiten haben wir zu beachten, damit das Leben erfolgreich und "dharmisch" verläuft? Was ist überhaupt mit "Erfolg" gemeint? Was ist Dharma?

Viveka und Vairagya sind gefragt: Unterscheidungskraft und Leidenschaftslosigkeit. Aber ist Leidenschaft nun förderlich oder hinderlich?

Wir nähern uns diesen Themen mit Kontemplation, stillen Übungen und gegenseitigem Austausch.

Nach der verbindlichen Anmeldung wird ein einführendes Mail ausgesendet, das Teil des Workshops ist und den Einstieg in das Thema erleichtert.

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Samstag 1.2.2025

„Yoga und die 14 Ebenen der Existenz /Lokas“

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In den Puranas, alten indischen Schriften, wird von 14 Existenzebenen, den Lokas, gesprochen. Die Erde kann als erste der himmlischen Welten gesehen werden, auf der wir bestimmte Aufgaben haben. Nach dem Ende unseres körperlichen Daseins begibt sich die Seele in eine andere Ebene, je nach unserer Ausrichtung in diesem Leben.

Gleichzeitig befinden sich alle diese 14 Ebenen auch in uns – und alle haben ihre Bedeutung. Zum Beispiel sind die Augen nicht dazu da, um einfach zu beobachten und dann zu urteilen. Sie sind da, um das Gute in allem und jeden zu sehen.

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Samstag 1.3.2025

„Yoga, Punyam, Papam und das Prarabdha Karma“

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Punyam sind die Guten Verdienste, Papam sind die Hindernisse, die wir durch unsere Entscheidungen in Worten und Taten hervorrufen. Das Prarabdha Karma ist unser gegenwärtiges Schicksal. Viel Verwirrung in Bezug auf unsere Lebensaufgabe, auf unsere Bestimmung, auf richtig und falsch kann aufgelöst werden durch die tiefere Beschäftigung mit den Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung.

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